Ratgeber

Geld übrig: Was tun mit dem Ersparten?

Autor: Nasih Lorenz
Datum: 10/28/2021

Wer es schafft, etwas vom monatlichen Einkommen zu sparen, wird bald einen wachsenden Kontostand feststellen. Doch was dann? Geld bleibt übrig, der Kontostand wächst, jedoch zweigen Negativzinsen oder Verwahrentgelte sich einen gewissen Prozentsatz davon ab. Hinzu kommt die steigende Inflation und raubt dem ersparten Geld die Kaufkraft. Diese Bedenken sind keineswegs fiktional, sondern bedauerlicherweise Realität im Jahr 2021. 

Wir 
zeigen Ihnen die finanzpolitische Entwicklung des Jahres auf, erörtern Wertanlagen und zeigen Ihnen, warum wir Edelmetalle in Form eines Sparplans am geeignetsten halten.

Geld übrig? Gold und Edelmetalle als Wertanlage entdecken.
Geld übrig? Gold und Edelmetalle als Wertanlage entdecken.Was tun mit erspartem Geld? | Golden Gates

Was tun mit dem erspartem Geld? - Auf einen Blick:

  • Finanzpolitische Einflüsse (Inflation und Negativzinsen) beeinträchtigen die Kaufkraft.
  • Gesamtes erspartes Geld auf dem Konto ist nicht hilfreich - alternative Geldanlagen sind aktuell sinnvoll.
  • Risikoarme Anlagemöglichkeit mit Wertsteigerungspotential ideal für übriges Geld.

Inflation 2021 lässt Kaufkraft sinken, Preise erhöhen sich

Befand sich die Inflation im November und Dezember 2020 in Deutschland noch bei -0,3 %, entwickelte sich das Preisniveau in Deutschland, Europa und sogar weltweit in eine komplett andere Richtung.

    Inflation Deutschland 2021         Inflation Eurozone 2021     
Januar
1,0 %    ↑
0,9 %    ↑
Februar
1,3 %    ↑
0,9 %  
März
1,7 %    ↑
1,3 %    ↑
April
2,0 %    ↑
1,6 %    ↑
Mai
2,5 %    ↑
2,0 %    ↑
Juni
2,3 %    
1,9 %    
Juli
3,8 %    ↑
2,2 %    ↑
August
3,9 %    ↑
3,0 %    ↑
September
4,1 %    ↑
3,4 %    ↑
Oktober
4,5 %    ↑
4,1 %    ↑

Im Jahr 2021 sind die Verbraucherpreise – Stand Oktober – insgesamt 8-mal im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Als offizielle Begründung für diesen Verlauf wird der Basiseffekt angeführt, ein Phänomen der pandemiebedingten Senkung der Mehrwertsteuer und der niedrigen Preise im Jahr 2020.

Der Basiseffekt gilt als Folge der wiedererstarkten Wirtschaft im Jahr 2021. Im Vorjahr fiel die gesamtwirtschaftliche Nachfrage, die Preise fielen. 2021 verläuft es andersherum. Lieferengpässe und gestiegene Produktionskosten wirken sich nun negativ beim Kunden aus. Preise für Heizöl und Kraftstoff sind um etwas weniger als 35 % gestiegen, Strom und Gas um 7,5 % und Nahrungsmittel sowie Getränke um 4,8 % - im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Was heißt das konkret? Im Vergleich zum September 2020 sind die Preise offiziell durchschnittlich um 4,1 % gestiegen, d. h. die Kaufkraft Ihres Geldes hat sich um 4,1 % verringert. Bereits bei einem gesparten Betrag von 1.000 Euro haben Sie durch die Inflation 41 Euro Kaufkraft verloren, Ihre 1.000 Euro sind nur noch 959 Euro wert. Wie lang soll das noch so weitergehen?

Was tun mit erspartem Geld?
Was tun mit erspartem Geld?Schlagzeilen zu Inflation und Negativzinsen

Negativzinsen aufs Sparkonto – Sparer haben das Nachsehen

Neben der Inflation gibt es noch einen weiteren finanzpolitischen Einfluss auf unser erspartes Geld – die Negativzinsen. 

Im Verlauf von 2021 erhoben kontinuierlich immer mehr Banken sowie Sparkassen Negativzinsen auf Ihre Girokonten. Dabei geben die Geldinstitute, die ihnen auferlegten Strafzinsen seitens der Europäischen Zentralbank nun an ihre Kunden weiter. Zunächst betraf dies nur wenige Konten mit speziellen Konditionen (z. B. Sparkonten mit maximal einem Jahr Laufzeit). Bereits im Mai verlangen 460 Banken Strafzinsen und auch die Freibeträge sanken stetig. Dieser Freibetrag fällt je nach Bank und Kreditinstitut anders aus (z. B. ab 25.000 Euro Sparbetrag) und kann jederzeit weiter abgesenkt werden. Die Höhe der Negativzinsen beläuft sich (bei den meisten Banken) zwischen 0,55 % und 1,0 % oberhalb des jeweiligen Freibetrags. Bei einem Guthaben von 10.000 Euro sind das 55 Euro Negativzinsen (0,55 %), bei 5.000 Euro sind es 27,50 Euro (0,55 %). 

Sowohl Negativzinsen als auch Inflation nehmen uns Geld, zwar in kleinen, noch eher unauffälligen Beträgen, doch der Verlust summiert sich Monat für Monat. 5.000 Euro im Januar ´21 sind im Januar ´22 keine 5.000 Euro mehr und das ist besorgniserregend. 

Man gewinnt den Eindruck: Wer sein komplettes, erspartes Vermögen auf der Bank lässt und weiter übriges Geld auf dem Konto anhäuft, darf sich über Verluste nicht beschweren.

Wohin mit dem Erspartem? Kryptowährungen als risikofreudige Anlageoptionen

Eine Möglichkeit, erspartes Geld anzulegen, gibt es aber immer. 
 
Für viele interessierte Anleger hat sich in den letzten Jahren der Kryptomarkt geöffnet. Hier können Anleger übriges Geld in unterschiedliche Kryptowährungen investieren und auf Renditen spekulieren. Blickt man zudem auf die Erfolgskurve der berühmten Kryptowährung Bitcoin zurück, fällt einem die Entscheidung zunächst nicht schwer, zu verlockend ist der Wertanstieg der Vergangenheit gewesen. 

Allerdings kann eine derartige Wertanlage durchaus als risikofreudig bezeichnet werden. Einerseits ist der Bitcoin längst kein Nischen-Anlageobjekt mehr. Viele private Anleger und Institutionen sind bereits auf den Kryptowährungszug aufgesprungen. Andererseits sind die Kurse der Kryptowährungen äußerst volatil, ein Absturz ist jederzeit möglich. Das Risiko, sein angelegtes Geld durch extreme Kursschwankungen oder sonstige Einflüsse komplett zu verlieren, schwingt immer mit.

Verlauf Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum

    Bitcoin – BTC/XBT         Ethereum – ETH     
Januar
24.111 €    ↑
1.385 $    ↑
März
41.204 €    ↑
1.841 $    ↑
April
49.884 €    ↑
2.760 $    ↑
Juni
30.053 €    ↑
2.181 $    
Juli
28.318 €    
2.435 $    ↑
September
39.923 €    ↑
2.838 $    ↑



➛ Blogartikel: Gold vs. Bitcoin

ETFs und Aktien: Die sinnvolle Alternative für das Ersparte?


Als beliebte alternative Geldanlage haben sich auch Aktien und ETFs etabliert. Hierbei handelt es sich um Anteile eines Unternehmens bzw. um Anteile an mehreren Unternehmen. Geht es diesen gut, freuen sich Aktionäre über Renditen und Kursgewinne, läuft es hingegen in die andere Richtung, müssen natürlich auch Verluste in Kauf genommen werden, ein Totalverlust ist hier aber unwahrscheinlich.

Bei Anlegern punkten ETFs dank regelmäßiger Erträge und dem Unternehmenswachstum, Faktoren, die für Edelmetalle nicht in Frage kommen. Zwar haben in puncto Renditechancen und Anlagekosten ETFs und Aktien die Nase vorn, jedoch muss zwingend die Kapitalertragssteuer betrachtet werden, um nach Abzug eben dieser, bereinigte Gewinne zu betrachten. Edelmetalle sind nach einer Haltedauer von 1 Jahr kapitalertragssteuerfrei, was sie sehr attraktiv macht und als Vermögensschutz unentbehrlich.

Und obwohl Gold und Edelmetalle mehr Vorteile auffahren können, punkten Aktien und ETFs auf Grund des Wertsteigerungspotentials. Warum also trotzdem in Gold und Edelmetalle anlegen?

Risikoarme Anleger schwören ohnehin auf den Kauf physischer Edelmetalle und für breitgefächerte Anleger mit mehreren Depots sind Edelmetalle eine willkommene Rücklage für „schwere“ Zeiten. Nicht ohne Grund wird seitens Finanzexperten ein breit aufgestelltes Anlageportfolio empfohlen, welches neben alternativen Geldanlagen eben auch einen gewissen Prozentsatz (10 % – 20 %) für Edelmetalle enthalten sollte.

Kurzer Vergleich: Gold und Edelmetalle vs. Aktien und ETFs

Vorteile ETFs und Aktien:

  • Regelmäßige Erträge
  • Geringe Anlagekosten
  • Höhere Renditechancen, aber Kapitalertragssteuerpflicht 
    (Abgeltungssteuer - 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag)!

Vorteile Gold und Edelmetalle:

  • Vorteil Gold: Der Erwerb von Gold ist mehrwertsteuerfrei. 
  • Silber, Platin und Palladium sind bei Lagerung in einem
    Zollfreilager ebenfalls von der Mehrwertsteuer befreit. 
  • Keine Kapitalertragssteuer! 
  • Schutz vor Wertverlust und Inflation
  • Geringe Volatilität/geringes Kursrisiko 
  • Keine permanente Überwachung/Änderung der
    Anlagestrategie notwendig 
  • Einfachheit und Anonymität

Vom Erspartem eine Immobilie kaufen?

Auf der Suche nach geeigneten Wertanlagen und Sachwerten werden auch immer Immobilien genannt. Eine Immobilie dient in erster Linie der Eigennutzung. Darüber hinaus kann eine Immobilie eine wertsteigernde Geldanlage sein.

Derzeit sind allerdings vielerorts die Preise stark überzogen, eine Korrektur wird dort unumgänglich sein. Erwirbt man eine gebrauchte Immobilie, stehen regelmäßig Sanierungsarbeiten an. Diese werden derzeit durch Materialknappheit auf der einen Seite und stark bis teilweise extrem gestiegene Baustoffpreise auf der anderen Seite erschwert und verteuert.

Im Vergleich mit Gold und Edelmetallen haben Immobilien als Wertanlage dennoch das Nachsehen. So ist der Aufbau eines Edelmetallbestandes mittels eines Sparplans, per Einmalkauf oder gar einer Kombination von beidem, leicht zu tätigen. Edelmetalle sind günstiger in der Anschaffung und können anonym erworben werden. Bei richtiger und professioneller Vorgehensweise kosten Edelmetalle keine Steuern und verursachen auch sonst kaum zusätzlichen Kosten. Insbesondere sind aufwendige Pflege- und Werterhaltungsmaßnahmen wie bei Immobilien, entbehrlich.

Der Kauf und Besitz von Immobilien ist keineswegs risikofrei. Gerade der Trend vieler Kommunen mit klammen Kassen, Haus bzw. Wohnungseigentümer an Kosten der Sanierung maroder Zu- und Ableitungssystemen der Wasserversorgung u. a. zu beteiligen schreitet voran.

Von einem Immobilienkauf ohne Eigennutzung ist aktuell abzuraten. Zu kostspielig ist die Anschaffung, zu lange dauert es, bis sich die Fremdvermietung auszahlt.

➛ Blogartikel: Gold vs. Immobilien

Nur für Experten: Ungewöhnliche Wertanlagen

Natürlich ist bei Wertanlagen auch immer ein persönlicher Aspekt relevant. So denken (kulturbegeisterte) Anleger womöglich an seltene Teddybären, Briefmarken, Kunstwerke, Sammlermünzen, Weine oder Whiskey. Alle genannten Gegenstände bringen ganz klar eine werterhaltende sowie wertsteigernde Funktion mit sich.

Allerdings gilt es hier folgendes zu beachten: Im Falle einer ernstzunehmenden Finanzkrise werden diese Gegenstände wertlos. Es handelt sich hierbei um Nischen im Anlagemarkt. Demnach könnte es schwierig werden, zügig einen geeigneten Käufer zu finden, der den gewünschten Objektwert zahlt und die Wertanlage in Geld tauscht.

Werterhalt und Vermögensschutz geht in jedem Fall einfacher.

Die Drei-Speichen-Regel der Geldanlage

Im Zusammenhang mit Wertanlagen und Edelmetallen muss auch die traditionelle Drei-Speichen-Regel erwähnt werden. Diese jahrhundertealte Regel verspricht durchweg positive Renditen, streut man sein Kapitel zu jeweils einem Drittel in Immobilien inklusive Grundstück, einem Drittel Aktien und ETFs sowie einem Drittel Gold und Edelmetalle

 
Da sich die Finanzwelt und die Wirtschaft stetig verändern, profitiert immer wieder eine andere Anlageklasse, so dass eben auch Gold und Edelmetalle nicht nur in schützender Funktion Teil des Portfolios sind, sondern auch ihren Teil zur Wertsteigerung beitragen. Das Einzige was Anleger dafür benötigen ist Geduld, denn eine wertsteigernde Edelmetallanlage ist ein jahrelanger Zyklus.

Geld übrig - Gespartes Geld risikoarm in Sicherheit bringen: So einfach geht´s

Risikofreudige und ungewöhnliche Wertanlagen sind also nicht optimal. Was bleibt dann noch? Es bleiben noch Edelmetalle als sinnvolle Geldanlage. Und diese Geldanlage hat sich bereits über Jahrhunderte erfolgreich etabliert.

Selbstverständlich sind Edelmetallanlagen nicht risikofrei und auch die Preisschwankungen sind nicht zu unterschätzen. Als langfristige, vermögensschützende Anlage sind Edelmetalle und allen voran Gold aber mehr als geeignet und empfehlenswert.

„Gold funktionierte seit der Zeit Alexander des Großen. Wenn etwas über zweitausend Jahre Bestand hat, ich denke, dann nicht aufgrund von Vorurteilen oder einer falschen Theorie.“ Bernard Baruch, US-amerikanischer Finanzier (1870-1965)

Gespartes Geld richtig anlegen: Golden Gates empfiehlt … 

… einen Sparplan für Edelmetalle (und/oder Technologiemetalle). Klingt unspektakulär, ist aber eine effiziente Methode, einen Teil Ihres überschüssigen Kapitals vor Einflüssen wie der Inflation zu schützen und gleichzeitig, ohne großen Aufwand, die Chance auf Wertsteigerung zu erhalten. 

Bevor Sie Monat für Monat mehr und mehr übriges Geld auf ihrem Konto anhäufen, empfehlen wir regelmäßige Einzahlungen in ein Edelmetalldepot. So können Sie jeden Monat einen Teil Ihres Einkommens zurücklegen, systematisch einen persönlichen Edelmetallvorrat anhäufen und diesen nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr (möglicherweise) gewinnbringend verkaufen. 

Die Vorteile der Golden Gates Sparpläne:

  • Edelmetalle und Technologiemetalle werden für jeden als Wertanlage zugänglich.
  • Einmalzahlungen und flexible Monatsbeiträge helfen, das Edelmetallvermögen zügig aufzustocken.
  • Profitieren Sie von der Durchschnittspreismethode bei voller Kostentransparenz. 

➛ Alle Sparpläne von Golden Gates

Unsere Sparpläne in der Übersicht:

➛ Exclusiv Gold:

  • Sparplan zum kontinuierlichen Ankauf von Goldbarren 
  • Sparplan ab 25 Euro monatlich 
  • Auslieferung des Goldes ab 50g

➛ Exclusiv Goldmünzen:

  • Sparplan zum kontinuierlichen Ankauf von Goldmünzen 
  • Sparplan ab 25 Euro monatlich 
  • Jede Goldmünze kann nach Hause geliefert werden

➛ Exclusiv Edelmetalle:

  • Sparplan für den Kauf von Gold, Silber, Platin und Palladium 
  • Ab 25 Euro je Edelmetall 
  • Gold kann eigenverwahrt werden, Silber Platin und Palladium werden in ein Zollfreilager verbracht. 

➛ Exclusiv Technologiemetalle:

  • Sparplan für die Technologiemetalle Indium, Gallium, Germanium und Hafnium 
  • Ab 50 Euro monatlich 
  • Keine Eigenverwahrung möglich, sondern Lagerung im Zollfreilager.
Ihr Ansprechpartner bei Fragen und Problemen | Frank Heinrich
Gold und Edelmetalle kaufen

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Frank Heinrich | Account Manager | Golden Gates Edelmetalle AG

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