Welche Geldanlage lohnt sich wirklich?
Ratgeber

Golden Gates Geldanlagenvergleich

Autor: Nasih Lorenz
Datum: 01/20/2023
Lesedauer10 Minuten

Welche Geldanlage lohnt sich? Diese Frage stellen sich auf Grund der vorherrschenden und sich anbahnenden Krisensituationen viele interessierte Anleger. Dabei sind die Kriterien aus Anlegersicht zumindest immer gleich: Die Geldanlage soll sicher oder zumindest risikoarm sein, sich rentieren und einen gewissen Ertrag abwerfen als auch vor der schleichenden Inflation schützen.

Geldanlagenvergleich: Das Wichtigste zuerst

  • Wichtigste Kriterien: sicher, schützend, rentabel
  • Möglichkeiten zum Geld anlegen: Edel- und Technologiemetalle, Immobilien, Kryptowährungen, Zinsprodukte (Festgeldkonto, Tagesgeldkonto), Lebensversicherung, Riester-Rente
  • Verständlich und einsteigerfreundlich: Jeder kann seine persönliche Geldanlage finden und die Vermögensplanung selbstständig organisieren, wenn einfache Grundlagen berücksichtigt werden.
  • Wichtige Fragen im Vorfeld: Wieviel Geld kann zurückgelegt werden? Kann das Geld längerfristig entbehrt werden? Sind Wertschwankungen für Sie akzeptabel? Können Anlagedauer und ein Sparziel definiert werden?

Selbstständig aktiv werden: Die Grundlagen der Geldanlage

Jeder kann Geld anlegen und seine persönliche Geldanlage selbst in die Hand nehmen, die Optionen dazu sind zahlreich. Interessierte Anleger können mit geringem Aufwand und ein bisschen Eigeninitiative alle Informationen selbst recherchieren und sich von unserem Geldanlagenvergleich inspirieren lassen. So können Fehler bereits im Vorfeld vermieden werden, beispielsweise dass Geld auf dem Sparkonto stetig entwertet wird, trotz niedriger Zinsen.

  • Überblick verschaffen: Wer seine gesamten Finanzen im Blick hat, der weiß auch, wie viel Geld für Investments zur Verfügung steht. Anhand dieser Voraussetzung kann auch eine zielgerichtete Entscheidung für die Geldanlage getroffen werden. Stehen beispielsweise nur kleinere Investmentbeträge zur Verfügung, ist eine risikoarme Geldanlage empfehlenswert.
  • Hoher Ertrag = höheres Risiko: Wer sich von seiner Geldanlage saftige Gewinne erhofft, der muss auch bereit sein, ein erhöhtes Risiko einzugehen. Je höher das Risiko, desto mehr Kursschwankungen sind zu befürchten. Einige (besondere) Formen der Geldanlage bringen sogar ein Totalverlustrisiko mit sich.
  • Breite Streuung schafft Sicherheit: Um das Risiko vor Verlusten zu minimieren, ist eine breite Streuung empfehlenswert, also Geld in mehrere, verschiedene Anlageformen anzulegen. So gleicht die Performance einer Anlage, die Verluste einer anderen Anlage aus.
  • Gut Ding will Weile haben: Eine ertragreiche Geldanlage erfordert Geduld und einen gewissen Anlagehorizont. Anleger sollten sich nach ersten Kursschwankungen nicht entmutigen lassen. So können beispielsweise finanzielle Verluste durch Kurzschlussreaktionen vermieden werden. Denn Rückschläge am Markt können über einen längeren Zeitraum kompensiert werden.

Golden Gates Geldanlagenvergleich: Gold als Assetklasse Nummer 1!

Eines vorweg: Es wäre ein Fehler, wenn Sie Ihr gesamtes Vermögen oder Ihre kompletten Ersparnisse zu 100 % in Gold und Edelmetalle tauschen würden. Davon möchten wir abraten.

Was wir aber wollen, ist dass Sie Gold als erste Form der Geldanlage in Betracht ziehen! Warum?

Seien Sie sich bewusst, dass Gold eine langfristige Geldanlage ist, die vorrangig dem Vermögensschutz, also der Sicherung Ihrer Werte (Stichwort "sicherer Hafen"), dient. Gold hat in den letzten Jahren attraktive Wertzuwächse verbuchen können, das sollte jedoch keineswegs Ihre Haupttriebfeder sein.

Wir empfehlen rund 20 bis 30 % der eigenen Ersparnisse in Gold anzulegen. Damit sichern Sie nicht nur einen Teil Ihres Vermögens, als langfristige Geldanlage dient Gold in erster Linie der Werterhaltung und wird in zweiter Linie sehr wahrscheinlich Jahr für Jahr stabile Wertzuwächse erfahren. 

Der Schlüssel zum Erfolg lautet Diversifikation (Risikoverteilung). Jede im Folgenden vorgestellte Asssetklasse birgt Vorteile, aber eben auch Risiken. Festzuhalten gilt, dass je höher die Chance auf eine hohe Rendite ist, desto höher ist auch das Verlustrisiko.

Letztendlich müssen Sie entscheiden, welche Geldanlage für Sie die Richtige ist!

Inhaltsverzeichnis Geldanlagenvergleich

Was erwartet Sie in diesem Artikel?

Als Händler und Anbieter von Sparplänen für den Erwerb von Gold, Edelmetallen und Technologiemetallen sind wir natürlich voreingenommen und wählen für unseren Geldanlagenvergleich einen anderen Ansatz: Wir vergleichen Gold als stabile und etablierte Geldanlage Nummer eins mit anderen Assets.

Gold vs. Bitcoin und Kryptowährungen: Bewährt vs. ungewiss
Gold vs. Immobilien: Sachwertanlagen mit Inflationsschutz
Gold vs. Sparbuch: Nur Gold erfüllt seine Funktion
Gold vs. Rente: Was taugt zur Altersvorsorge?

Geldanlagenvergleich auf einen Blick

Machen Sie sich zunächst selbst ein Bild. Welche Anlage bevorzugen Sie?

AnlageklasseGoldImmobilienZinsprodukteKryptowährungen
EinstiegskostenGeringHochGeringGering bis hoch
RenditeGering bis mittelMittel bis hochGeringHoch
AufwandGeringHochGeringGering
SicherheitHochHochHochGering
FlexibilitätHochGeringGeringHoch

Gold vs. Bitcoin

Was ist sicherer? Gold oder Bitcoin?
Was ist sicherer? Gold oder Bitcoin?Gold vs. Bitcoin: Der Vergleich

Gold vs. Bitcoin: Gemeinsamkeiten auf einen Blick

Bei diesem Anlagenvergleich steht auf der einen Seite Gold - das physische, glänzende und wertvollste Edelmetall sowie eines der ältesten Zahlungsmittel, mit weltweiter Akzeptanz und auf der anderen Seite der Bitcoin als Stellvertreter der Kryptowährung, eine digitale Währung bzw. eine virtuelle Geldeinheit, die 2009 entstand und sich seitdem deutlich im Wert gesteigert hat, aber auch mit temporären Verlusten und Volatilität zu kämpfen hatte.

Auf den ersten Blick scheinen Gold und Bitcoin nur wenige Gemeinsamkeiten zu besitzen. Betrachtet man beide hingegen individuell, lassen sich einige Überschneidungen feststellen. Beide Geldanlagen werfen keine Zinsen ab und sind vor der Inflation geschützt.

  • Endliches Vorkommen - hohe Stock-to-Flow-Ratio (bestehende, vorhandene Menge übertrifft die neu hinzukommende)
  • Keine Zinsanlagen
  • Sicher vor Inflation
  • Verwendung als Zahlungssystem sowie Geldeinheit/Wertspeicher – ohne staatlichen Zugriff
  • Hoher Energieaufwand zur Produktion nötig

Eine wohl weitaus weniger offensichtliche Überschneidung ist das endliche Vorkommen und die damit einhergehende Stock-to-Flow-Ratio. Das Gold weltweit nur begrenzt verfügbar (noch 50.000 Tonnen förderbar) ist, sollte motivierten Anlegern klar sein. Diese Begrenztheit wird auch für den Bitcoin vorhergesagt. Insgesamt lassen sich rund 21 Millionen Bitcoins „schürfen“, über 16 Millionen befinden sich aktuell im Umlauf. Bis zum Jahr 2140 dürfte der letzte Bitcoin produziert worden sein.

In diesem Zusammenhang gibt es eine weitere Gemeinsamkeit bei beiden Assets: Die „Herstellung“ (Produktionskosten) bedarf einen hohen Aufwand. 2018 betrugen die Kosten für die Produktion einer Unze Gold weltweit 897 US-Dollar, 2021 ist der sogenannte AISC (All-in-Sustaining Cashkosten) bei über 1.000 US-Dollar. Ebenso verhält es sich beim Bitcoin – Komplexe Berechnungen erfordern einen hohen Energieaufwand, so überschreiten die Produktionskosten mittlerweile 1.000 US-$ pro Bitcoin.

Gold vs. Bitcoin: Unterschiede auf einen Blick

Der deutlichste Unterschied zwischen Bitcoin und Gold liegt auf der Hand: Der Bitcoin ist schlichtweg nicht greifbar und existiert quasi nur im Internet. Gold hingegen ist ein physisch greifbares Edelmetall, welches in Form von Barren und Münzen gekauft und nach Hause geliefert werden kann. Die Kryptowährung Bitcoin kann hingegen nur in Online-Wallets (Digitale Geldbörse) aufbewahrt werden.

Während Gold hauptsächlich (circa 55 %) für die Schmuckindustrie und zu geringen Teilen (15 %) für die Elektroindustrie verwendet wird, haben Bitcoins keinerlei industriellen Nutzen. Aktuell wird der Bitcoin vielmehr als reine Wertanlage betrachtet und nicht vorrangig als Zahlungsmittel verwendet. Sobald die weltweite Akzeptanz gegenüber dem Bitcoin weiter ansteigt, werden in naher Zukunft sehr wahrscheinlich die Mehrheit an Waren und Gütern mit der Kryptowährung bezahlt werden können.

In der Finanzwelt genießt Gold allgemein den Ruf als „sicherer Hafen“ – ein risikoarmer, finanzieller Wert- und Inflationsschutz. Vor allem Privatanleger schätzen die Krisenbeständigkeit des Edelmetalls. Der Bitcoin unterliegt – im Vergleich zu Gold – weitaus höheren Kursschwankungen, was die Digitalwährung zumindest für risikoarme Anleger unattraktiv macht.

GoldBitcoin

✔ Physisch greifbar, chemisches Element

✔ Geringer, industrieller Nutzen

✔ Einfacher Umtausch in € oder $

✔ Investment risikoarm

✔ Nur digital vorhanden, Blockchain

✔ Kein industrieller Nutzen

✔ Käufer muss gefunden werden

✔ Investment mit hohem Verlustrisiko

Fazit: Gold vs. Bitcoin

Festzuhalten gilt, dass eine höchst volatile/unbeständige Geldanlage wie der Bitcoin nicht mit Gold in Konkurrenz steht, denn Gold hat sich über Jahrzehnte als stabile und krisensichere Wertanlage unter Beweis gestellt. Der Bitcoin und andere Kryptowährungen müssen dies erst noch bestätigen. Allerdings ist es auch verständlich, dass sich Anleger auf eine zukunftsorientierte Währung einlassen und erpicht auf mögliche Aufwärtstrends sind.

Investoren und Anlegern mit wenig finanzieller Risikobereitschaft ist vom Bitcoin als Investment abzuraten. Um langfristig von wertbeständigen und erwiesenermaßen krisensicheren Edelmetall-Anlagen zu profitieren, empfehlen wir Investments in Edelmetalle und Technologiemetalle.

Unsere Empfehlung

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Wer weniger risikobereit ist, heftigen Kursschwankungen aus dem Weg gehen und sein Geld sicher anlegen will, dem seien die Edelmetalle Gold und Silber ans Herz gelegt. Dafür haben wir den richtigen Sparplan Golden Gates Simple in Petto.

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Gold vs. Immobilien

Gold steht als Wertspeicher hoch im Kurs.
Gold steht als Wertspeicher hoch im Kurs.Gold vs. Immobilien: Der Vergleich

Gold vs. Immobilien: Die Gemeinsamkeiten vorgestellt

Sowohl Edelmetalle als auch Immobilien sind eine Sachwertanlage mit Inflationsschutz. Aufgrund des anhaltenden Zinstiefs (seit 2002!) erleben alternative Anlageformen einen Boom. Mittel- und langfristig gesehen sind Immobilien sowie Gold als Anlage die richtige Wahl. Grund und Boden als auch Rohstoffe haben sich im Laufe der Geschichte als sinnvolle Absicherung gegen den Kaufkraftverlust bewiesen.

Attraktiv für Anleger sind zudem steuerliche Vorteile bei beiden Anlageformen. Gold kann steuerfrei erworben und verkauft werden, auch wenn beim Verkauf Gewinne erzielt werden. Bei einer selbst genutzten Immobilie kommen Steuersparmodelle zur Anwendung. So müssen beispielsweise Wohnungseigentümer nur 50 % der Miete in Rechnung stellen, falls die Wohnung an Verwandte vermietet wird. Vermieter können ihre eigene Steuerlast senken, wenn alle Werbungskosten (Reparatur- und Renovierungskosten, Hausnebenkosten, u a.) in der Steuererklärung angegeben werden.

Die Gemeinsamkeiten von Gold und Immobilien sind überschaubar und lassen sich schlichtweg auf die Sachwertanlage und die steuerlichen Vorteile reduzieren. Es dominieren vielmehr die Unterschiede zwischen beiden Anlageformen.

Immobilien als Kapitalanlage: Gibt es Vorteile gegenüber Gold?

Ein Haus- bzw. Wohnungskauf deckt in erster Linie das Bedürfnis ab, für sich und seine Familie einen sicheren Ort zum Leben zu haben. Eine aussichtsreiche Rendite ist dabei oftmals nicht vordergründig. So bietet eine Immobilie einerseits einen stabilen Vermögensschutz, andererseits erhält die Familie damit einen sicheren Standort sowie ein Dach über dem Kopf.

Beim Kauf einer Immobilie, welche keinerlei Unterkunft für Familienangehörige sein soll, zählt in erster Linie die Aussicht auf Rendite beim späteren Weiterverkauf, durch Mieteinnahmen oder sonstige Einkünfte, wie z. B. Geschäftseinnahmen. Bei geringem Sanierungsaufwand und steigenden Miet- und Immobilienpreisen kann die Rendite sehr hoch ausfallen, höher als bei Gold.

Gemäß dieser Betrachtungsweise bieten Gold und Edelmetalle nur den Vermögensschutz. Darüber hinaus haben nur die Weißmetalle Silber, Platin und Palladium einen zusätzlichen industriellen Nutzen. Gold hingegen ist nur Vermögensschutz und erfüllt bis auf diese Funktion keinerlei weitere nützliche Funktion.

Gold vs. Immobilien: Die Vorteile von Edelmetallen

Beim Vergleich von Gold und Immobilien ist die Absicht hinter der Anlageform entscheidend. Physische Edelmetalle dienen der reinen Werthaltung und dem Schutz vor Inflation. Beim Kauf einer Immobilie steht in jedem Fall die zu erwartende Rendite im Vordergrund und/oder der Gedanke, seiner Familie eine Behausung zu bieten.

Weiterhin sind Immobilien mit zusätzlichem Aufwand verbunden, welcher bei Anlagen in Edelmetalle schlichtweg entfällt, weil diese keinerlei Pflegebedarf haben.

Die Vorteile von Gold gegenüber Immobilien:

  • Gold und Edelmetalle günstiger in der Anschaffung (bereits ab 50 Euro monatlich)
  • keine Steuern, keine Instandhaltungsmaßnahmen/Reparaturen, keine Zusatzkosten
  • leicht zu transportieren, einfacher Wiederverkauf
  • Gold kann anonym erworben werden

Ein weiterer Vorteil von Gold gegenüber Immobilien: Edelmetalle sind sicher vor Einflüssen des Staates. Der Besitz von Immobilien kann nur schlecht verheimlicht werden. Es ist zudem kein unrealistisches Szenario, dass der Staat Einfluss auf die Immobilie nimmt, z. B. in Form von Mietgesetzen (Mietdeckel), welche die Entwertung der Immobilie beschleunigen können.

Unsere Empfehlung

Golden Gates Simple

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Gold vs. Sparbuch

ENTDECKEN SIE EDELMETALLE ALS RICHTIGE ALTERNATIVE ZUM SPARKONTO!
ENTDECKEN SIE EDELMETALLE ALS RICHTIGE ALTERNATIVE ZUM SPARKONTO!Sparbuch vs. Gold: Welche Wertanlage ist noch sinnvoll?

Gold vs. Sparbuch - Die Kritikpunkte am Sparbuch:

  • Knapp 70 % des deutschen Vermögens (2,6 Billionen €) entfallen auf zinslastige Produkte.
  • +8,6 % Inflation höher als Zinssätze (Stand Dezember ´22: ~ 3,00 % Festgeldkonto und niedriger)
  • Wenig flexibel, umständliche Einzahlung.
  • Sparbuch und Sparkonto bedeuten Wertverlust Ihres Geldes.
  • Tagesgeldkonto: höherer Zinssatz (~1,10 % und niedriger), jedoch jederzeit anpassbar durch Bank.
  • Festgeldkonto: attraktiver Zinssatz (~ 3,00 % und niedriger), feste Laufzeit, kein Zugriff aufs Geld.

Ob zum Schulanfang oder erst zur Konfirmation: bereits im Kindesalter wird man mit der Geldanlage Sparbuch konfrontiert. Mehr als die Hälfte der Deutschen hat ein Sparbuch. Doch warum? Unabhängig vom Kreditinstitut gehen die Zinsen für Sparbücher gegen Null, die Inflation kostet den deutschen Sparbuchnutzer sogar noch Geld.

Ein kurzer Abriss: Lag der durchschnittliche Zinssatz auf Spareinlagen 1975 noch bei 4,4 %, fiel dieser bis 1995 auf 2 % und fand sich 2015 bei 0,5 % wieder. 2020 lag der Zinssatz nur noch bei 0,1 % - schlichtweg unattraktiv.

Seit Ende 2022 sind die Zinssätze zwar etwas gestiegen und wirken auf den ersten Blick attraktiv, allerdings ist die Inflation im gleichen Zeitraum deutlich höher als die angebotenen Zinssätze, was im Umkehrschluss Wertverlust für Ihr Geld bedeutet.

Der direkte Vergleich: Sparbuch vs. Gold

Aus unserer Sicht punkten Edelmetalle gegenüber einem Sparbuch mit Flexibilität, Sicherheit und der Aussicht auf Wertentwicklung. Edelmetalle können jederzeit in Bargeld getauscht werden, was Sie äußerst flexibel macht. Da das Wertverlustrisiko gering ist und vielmehr eine Wertentwicklung zu erwarten ist, punkten Edelmetalle auch im Bereich Sicherheit und Rendite.

GeldanlageGold/EdelmetalleSparbuch/Sparkonto/Spareinlage
ZweckWerterhalt, WertsteigerungSparen, ertragreiche Rendite
Aussicht auf RenditeGering bis hochSehr gering
SicherheitHochMittel (da Wertverlust)
Aufwand

Gering

Gering
FlexibilitätMittel bis hochGering

Alternative Geldanlage: Was ist aktuell besser als ein Sparbuch?

Einfache Antwort: Gold und Edelmetalle.

Ausführliche Antwort: Gold und Edelmetalle, auf Grund Ihrer Funktion als Wertspeicher. Die Anlagesumme von 20.000 € wird auch nach der Anlagezeit noch mindestens 20.000 € wert sein oder gar im Wert gestiegen sein.

Angenommen Sie zahlen einen regelmäßigen, monatlichen Betrag von 100 € in ein Sparbuch ein, dann raubt Ihnen die aktuelle Inflationsrate nicht nur den gewonnen Zinsbetrag, sondern auch einen kleinen Teil des eingezahlten Monatsbetrags. Praktisch verliert Ihr Geld an Wert (Kaufkraft), sobald Sie es auf das Sparbuch einzahlen – klingt drastisch, ist aber so.

Beachten Sie hierzu folgende Faustregel: Ist die Inflation höher als der Zinssatz der Spareinlage, bedeutet das Wertverlust!

Nun könnten als Gegenargument die schwankenden Preise für Gold, Silber und Edelmetalle angeführt werden – und das zu Recht. Um erfolgreich Geld in Edelmetalle anzulegen, sind folgende wichtige Punkte zu beachten:

  • Gold und Silber: Analysten erwarten speziell für Silber einen erheblichen Wertzuwachs in den nächsten Jahren, der Goldpreis hingegen wird weiterhin stabil und werterhaltend agieren mit temporären Höhenflügen und sich stetig nach oben entwickeln.
  • Laufzeit: Eine Geldanlage ist leider kein Sprint, sondern eher ein Halbmarathon. So verhält es sich auch im Bereich der Edelmetalle. Ebenso wie ein Sparbuch oder Festgeldkonto muss bei einem Edelmetallsparplan eine frei wählbare Laufzeit absolviert werden. Nur so kann maximal profitiert werden.
  • Das Ziel im Auge behalten: Im Vordergrund einer Edelmetallanlage steht der Vermögensschutz, also der Schutz Ihres eingezahlten Geldes. Erst an zweiter Stelle sollten die Punkte Wertentwicklung und Rendite stehen.
Unsere Empfehlung

Golden Gates Simple

Verabschieden Sie sich vom Gedanken, mit einem Sparbuch Geld zu schützen oder gar Wertzuwächse zu generieren. Die aktuelle Inflation macht Ihnen einen Strich durch die Rechnung - inflationssgeschützte Sachwerte wie Gold und Edelmetalle sind eindeutig sinnvoller.

Erfahren Sie deshalb alles über unseren Sparplan Golden Gates Simple!

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Gold vs. Rente

Geldanlagenvergleich: Gold vs. andere Assetklassen
Geldanlagenvergleich: Gold vs. andere AssetklassenHat die Lebensversicherung ausgedient? | Golden Gates

Welche Zukunft haben Lebensversicherung und Riester-Rente?

Die Produkte Lebensversicherung als auch Riester-Rente haben einen schweren Stand in Deutschland. „Die Lage der deutschen Lebensversicherer ist dramatisch.“, geht z. B. aus der Pressemitteilung des Bundes der Versicherten vom 24. Juni 2021 hervor. „Das führt zu einer Defacto-Beerdigung der Riester-Rente“, bestätigt wenige Wochen später am 7. Juli 2021 Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft.

Auf Grundlage dieser Aussagen: Welche Zukunft haben die Riester-Rente und die Lebensversicherung in Deutschland? Der Garantiezins befand sich 1994-1999 bei 4 %, danach begann stufenweise die Talfahrt bis zum heutigen, vermutlich vorläufigen Tiefpunkt. Im April 2021 kam es zur Garantiezins-Senkung (Höchstrechnungszins). Neue Lebensversicherungen dürfen ab 2022 bei Neuverträgen maximal 0,25 % Garantiezinsen versprechen. Dieser Wert lag vorher bei 0,9 %. Ist ein zukünftiger Garantiezins von 0,25 % noch attraktiv für Kunden?

Wie geht es mit der Altersvorsorge weiter?

„Die Riester-Rente wurde zwanzig Jahre lang reformiert. Mittlerweile ist klar, sie ist nicht reformierbar. Konsequenz muss sein, sie abzuschaffen. Wir brauchen endlich einen Neuanfang zugunsten der Verbraucher.“ (Quelle: Klaus Müller vom Verbraucherzentrale Bundesverband 11.05.2021)

Das damalige Modell der Lebensversicherung und Riester-Rente ist heute überholt. Kapitalbildende Lebens- und Rentenversicherungen (KLRVs) sind kein renditestarkes Finanzprodukt mehr. Zudem scheint klar: Die gesetzliche Rente wird nicht reichen – zusätzliche Vorsorge ist ratsam.

Der Bundesverband der Verbraucherzentrale fordert entschieden einen Neustart der Altersvorsorge in Deutschland:

  • Riester-Rente beenden.
  • Eine günstige und unkomplizierte Zusatzvorsorge muss vorhanden sein.
  • Laufende Riester-Renten-Verträge müssen weiterhin gefördert werden – Wechsel in neues System muss unproblematisch ermöglicht werden.

Riester-Rente und Lebensversicherung: Welche Punkte sprechen dagegen?

Sie wollen 2023 eine Lebensversicherung abschließen? Niedrige monatliche Rentenauszahlungen sowie eine benötigte überdurchschnittlich hohe Lebenserwartung sind zwei Argumente, die viele junge Menschen und Familien zum Umdenken bewegt und Alternativen auf den Plan ruft.

  • langfristige, unflexible vertragliche Verpflichtung (mind. 12 Jahre Laufzeit)
  • geringer Garantiezins
  • vorzeitige Kündigung oder Wechsel führt zu finanziellem Verlust

Auch eine Riester-Rente trifft 2023 nicht den Zahn der Zeit. Für interessierte Verbraucher sind die Verträge einer Riester-Rente nur schwer zu verstehen. Ohne Expertenhilfe sind die Verträge sowie deren Konditionen äußerst komplex. Zudem wird eine hohe Lebenserwartung vorausgesetzt, um profitieren zu können.

  • hohe Lebenserwartung gilt als Voraussetzung
  • Besteuerung der Rendite
  • starke Einschränkungen bei Vererbung

Das Ziel einer Riester-Rente oder Lebensversicherung ist die finanzielle Absicherung und Vorsorge mit dem Eintritt ins Rentenalter. Nun sind die ehemals attraktiven Vorteile beider Vorsorgemöglichkeiten  praktisch nicht mehr vorhanden bzw. nur noch in abgespeckter Form verfügbar.

Die Aussicht auf einen Ersatz der Riester-Rente oder Lebensversicherung gibt es aktuell nicht, aber es gibt natürlich Alternativen!

Welche Alternativen gibt es?

Edelmetallsparpläne entpuppen sich mehr und mehr als willkommene Alternative bei Sparern. Ähnlich wie bei einer Riester-Rente oder Lebensversicherung zahlen Sie monatlich in ein Edelmetalldepot ein. Dort werden mit den regelmäßigen Einzahlungen - je nach Sparplan - werthaltige Edelmetalle wie Gold oder Silber gekauft.

Nachteile Riester-Rente/LebensversicherungVorteile (Edelmetall-)Sparplan
langfristige, unflexible Verträgesehr flexibel und individuell gestaltbar (z. B. mit oder ohne feste Laufzeit; monatlich kündbar)
geringer Garantiezins von 0,25 %keine Garantiezinsen – nur die Chance auf Wertzuwachs der Metalle beim Wiederverkauf
finanzieller Verlust bei vorzeitiger KündigungKündigung jederzeit möglich
hohe Lebenserwartung vorausgesetztkeinerlei Voraussetzung an das Lebensalter
Besteuerung der gesamten Überschüssenach einem Jahr Haltefrist abgeltungssteuerfrei

Fazit zum Geldanlagenvergleich: Gold als Anlageklasse Nummer eins

Welche Geldanlage ist nun die Richtige? Wir können Ihnen die Entscheidung letztendlich nicht abnehmen, sondern lediglich eine Empfehlung aussprechen:

Gold sollte für jeden Anleger die Assetklasse Nummer eins sein. Das gelbe Edelmetall eignet sich als Geldanlage sowohl für Einsteiger als auch erfahrene Anleger und dient vordergründig dem Vermögensschutz und liefert gleichzeitig auch Wertsteigerungspotential, wenn Anleger für einer längerfristige Anlage bereit sind.

Sowohl die Rente als auch ein Sparbuch sind keine zeitgemäßen Anlagen mehr und führen zu finanziellen Verlusten. Eine Immobilie ist eine kostspielige und pflegebedürftige Anlage, Kryptowährungen sind aktuell wohl noch etwas zu volatil und risikobehaftet.

All das führt dazu, dass schlichtweg die Vorteile bei Gold überwiegen und es deshalb für jeden die richtige Geldanlage ist.

Sparplan Golden Gates Simple

Einfach Gold und Edelmetalle im Sparplan kaufen

  • Einfacher Abschluss
  • Baukasten-Sparplan für Gold, Silber, Weißmetalle, Technologiemetalle
  • Einmalanlagen jederzeit möglich und mit Sparplan kombinierbar
  • Sparbeträge jederzeit erhöhbar und aussetzbar
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Ihr Ansprechpartner bei Fragen und Problemen | Frank Heinrich
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