Ratgeber

Effektiv Geld sparen: Welche Sparformen sind 2022 noch sinnvoll?

Autor: Nasih Lorenz
Datum: 03/09/2022

Der Prozess des Sparens ist beinahe genauso alt, wie es Zahlungsmittel gibt. Wer spart, verzichtet auf das vollständige Ausgeben seines monatlichen Einkommens, um später darauf zurückgreifen zu können – von Konsumverzicht ist die Rede.

Institutionalisiertes Sparen geht auf das 18. Jahrhundert zurück, Sparkassen boten erste Anlageformen in ihren Kredithäusern an. 2022 raten die Sparkassen von klassischen Spareinlagen ab. Festgeld- oder Tagesgeldkonten sind zwar immer noch sehr beliebt, für Sparer aber gänzlich unattraktiv geworden.

Wir zeigen auf, welche Sparmöglichkeiten ausgedient haben und welche sich 2022 tatsächlich lohnen!

Effektiv Geld sparen mit Gold und Edelmetallen
Effektiv Geld sparen mit Gold und EdelmetallenWelche Sparformen sind 2022 noch sinnvoll?

Geld sparen 2022: Auf einen Blick

  • Unabhängig vom Einkommen: Jeder kann Geld sparen!
  • Klassische Sparprodukte (Sparbuch, Tagesgeldkonto) haben ausgedient
  • Alternative, vermögensschützende (!) Anlageoptionen sind zeitgemäß

Wenn auch Sie 2022 vorhaben, Geld für Ihre Zukunft zurückzulegen, ist es zunächst empfehlenswert sich einen konkreten Überblick über seine monatlichen Ausgaben zu verschaffen. Langfristige Sparziele bedürfen einerseits ein gewisses Durchhaltevermögen und eine gehörige Portion Motivation.

Stellen Sie sich vor, wie zufrieden Sie sein werden, wenn Sie am Ziel angekommen sind!

Nur einen Klick vom Ziel entfernt! Unser Fokus liegt auf der Anlageklasse Nummer eins - Gold. Das gelb-glänzende Edelmetall ist ein etablierter Wertspeicher und eine sichere Wertanlage. Entdecken Sie unseren Goldsparplan und kommen Sie Ihrem Goldschatz Schritt für Schritt näher.

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Warum ist Geld sparen so wichtig?

Bei immer kostspieliger werdenden Einkäufen, steigenden Mieten und Heizkosten und regelmäßigen Rechnungen, kann es kein Fehler sein, etwas Geld auf der hohen Kante zu haben. Wer weiß schon, welches Ereignis eine finanzielle Rücklage erforderlich macht?

Experten raten dazu, 20 % vom monatlichen Einkommen zurückzulegen. Bei einem 2000 €-Einkommen sind das 400 € monatlich. In einem Jahr wären das 4.800 € gespartes Geld, welches – laut Theorie – ungenutzt bleibt.

Schon allein die Vorstellung, 4.800 € abseits vom Girokonto in der Hinterhand zu haben, sollte viele Sparer motivieren. Damit ließe sich Jahr für Jahr die eigene Rentenkasse aufbessern, quasi eine zusätzliche Altersvorsorge. Was letztendlich mit dem Geld passiert, ist Angelegenheit des Sparers. In jedem Fall ergibt sich so eine stattliche Rücklage für einen Notfall (z. B. Hausreparatur) oder eine nette Summe für den Familiennachwuchs oder eben ein kleines Vermögen für den Ruhestand.

Allgemeine Spar-Tipps 2022: Mehr Geld am Ende des Monats

Die einzige Voraussetzung, um Geld zu sparen ist super einfach: Weniger Geld ausgeben, als man einnimmt!

Es bedarf einer gewissen Selbstreflexion, freie Gelder für den das anvisierte Sparziel bereitzustellen. Hier kann es hilfreich sein, seine persönlichen Gewohnheiten kritisch zu hinterfragen: Wo gebe ich noch zu leichtfertig Geld aus? Was kann ich selbst optimieren und umorganisieren ohne verzichten müssen?

Um Ihren monatlichen Sparbetrag etwas zu erhöhen, geben wir Ihnen gerne folgende Tipps mit auf dem Weg:

  1. Verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick über Ihre monatlichen Ein- und Ausgaben und Optionen, die Ausgaben (Handy, Energie, Streaming etc.) zu reduzieren. So können Sie schnell einen möglichen Sparbetrag ausmachen.
  2. 50-30-20-Sparmethode: Hierbei legen Sie 20 % Ihres Einkommens beiseite. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn 20 % eine zu große Hürde sind - auch 5 % helfen zur Erreichung des Sparziels.
  3. Effizient Geld sparen – mögliche Spartipps: 
    • Gestiegene Benzinpreise: Lohnen sich öffentliche Verkehrsmittel oder Mitfahrgelegenheiten?
    • Beim Shoppen: Coupons, Gutscheine oder Cashback-Optionen nutzen
    • Energie- und Wasser nachhaltiger nutzen und so Geld sparen
    • Auf überteuerte "Unterwegs"-Produkte (z.B. Kaffee to go) verzichten; Kaffee und Snacks selbst zubereiten
    • Ebay oder Flohmarkt: Benötigen Sie wirklich alles in Ihrem Hausstand?

Sobald Sie ein erstes Einsparpotential entdeckt und umgesetzt haben, näheren Sie sich stetig Ihrem Sparziel - Motivation wird sich breit machen. Sicherlich wissen Sie selbst am besten, wo im Haushalt oder bei Ihren monatlichen Ausgaben Sparpotential vorhanden ist. Wägen Sie ab, welche Ausgaben unabdingbar sind und welche nicht.

Welche Sparmöglichkeiten sind 2022 nicht mehr sinnvoll?

Sparen macht nur dann Sinn, wenn die Kaufkraft des Sparbetrags erhalten bleibt!

Bleiben wir beim Beispiel 400 € monatlich: Parken Sie Ihr gespartes Geld auf einem Sparkonto, verliert Ihr Geld automatisch an Kaufkraft. Bei einer angestrebten Inflation von 2 %, verliert ihr Geld monatlich 2 % (8€) an Wert. Aktuell liegt die Inflation jedoch bei rund 5 % (20€). Hinzukommen Negativzinsen bzw. Verwahrentgelte, welche das Guthaben auf dem Konto weiter schrumpfen lassen.
Fazit: Geld sparen auf Sparbüchern, Tagesgeldkonten und Festgeldkonten ist nicht ratsam!

Tappen Sie nicht in die Realzinsfalle! 
Durch die Renditen auf Sparkonten scheint es so, dass Ihr Guthaben zunächst wächst. Gleichzeitig herrscht aber Inflation - der Wert liegt im Februar ´22 bei 5,1% in Deutschland. Der Begriff Realzinsfalle drückt nun aus, dass die Rendite des Sparkontos niedriger als die Inflationsrate ist. Das bedeutet, dass die Sparrendite den Kaufkraftverlust durch die Inflation nicht ausgleichen kann. Um also erfolgreich Geld zu sparen, müsste die Rendite höher als die Inflation sein - das ist seit geraumer Zeit nicht mehr der Fall.

Ähnlich verhält es sich bei Lebensversicherungen und Riester-Rente: Geringe, besteuerte (!) Renditen (0,25 %), langwierige, feste Vertragslaufzeiten, das Erreichen eines hohen Lebensalters – Sowohl Riester-Rente als auch Lebensversicherung sind keine zeitgemäßen Sparformen!

Welche Anlagemöglichkeiten sind 2022 sinnvoll?

Die klassischen Sparformen haben also ausgedient: Welche Alternativen gibt es? Zu beliebten zweckvollen Geldanlagen zählen u. a. Immobilien, Aktien, Kryptowährungen und - natürlich - Edelmetalle.

Das wohl wichtigste Kriterium für eine Geldanlage ist Sicherheit. Viele Einsteiger und Kleinsparer möchten ihr hart erwirtschaftetes Geld gern vermehren, dies aber unter risikoarmen Bedingungen. Dies ruft die Anlageformen Edelmetalle und Immobilien auf den Plan. Sowohl Aktien als auch Kryptowährungen gelten hingegen als risikobehaftete Geldanlagen mit Verlustrisiko.

Aus unserer Sicht sind noch Flexibilität und Aufwand richtungsweisende Aspekte: Hier punkten Edelmetalle, Aktien und Kryptowährungen gegenüber Immobilien. Weder fallen Instandhaltungskosten an, noch muss regelmäßige Pflege betrieben werden. Lediglich ein informativer Blick auf das Geschehen und die Preisentwicklung an den Märkten empfiehlt sich bei Geldanlagen in Aktien, ETFs, Kryptos oder eben Edelmetalle.

Oder eben Gold! - Jahrtausende alt, immer noch zeitgemäß. Vor allem als inflationsschützende und sichere Wertanlage ist Gold auch heute noch etabliert, beliebt und aktuell stark nachgefragt. Kommen auch Sie auf die goldene Seite.

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Vergleich: Beliebte Anlageklassen in der Übersicht

Machen Sie sich selbst ein Bild in unserem Golden-Gates-Anlageklassen-Vergleich und treffen Sie die für sich passende Entscheidung:

AnlageklasseEdelmetalleImmobilienAktienhandelKryptowährungen
EinstiegskostenGeringHochMittelGering bis hoch
RenditeGering bis mittelMittel bis hochMittelHoch
AufwandGeringHochGering bis mittelGering
SicherheitHochHochMittelGering
FlexibilitätHochGeringGeringHoch

2022: Edelmetalle als effektive Möglichkeit Geld zu sparen und anzulegen

Welche Anlageform ist die richtige für Sie? Zu welchem Entschluss kommen Sie?

Obwohl wir nicht ganz unvoreingenommen sind, punkten Gold und Silber gegenüber den anderen Anlageklassen in nahezu jeder Kategorie, nur in puncto Rendite haben Edelmetalle das Nachsehen. Bei einer Geldanlage in Edelmetalle steht jedoch der Schutz des eingezahlten Geldes im Vordergrund, die Wertsteigerung kommt erst an zweiter Stelle.

Die Redewendung „Kleinvieh macht auch Mist“ bedeutet, dass viele kleine, womöglich unwichtig erscheinende Schritte ihren Beitrag zu etwas Großem leisten.

Bereits ab 25 Euro monatlich können Sie Geld sinnvoll, risikoarm und krisensicher in Edelmetalle anlegen. Klingt zunächst wenig, aber sobald Sie den ersten Goldbarren oder die erste Goldmünze in den Händen halten, wissen Sie, dass es das wert war.

Mit den Golden-Gates-Sparplänen gelingt Ihnen das!

Sie haben sich verkalkuliert? Kein Problem, die monatlichen Sparbeträge können jederzeit ausgesetzt werden - eine regelmäßige Einzahlung ist kein Zwang, bringt Sie aber Ihrem Sparziel näher.

Sie können mehr als 25 Euro entbehren? Kein Problem, Sie bestimmen die Höhe des monatlichen Betrags und können diesen flexibel erhöhen.

Unsere Sparpläne werden individuell erstellt und an Ihre spezifischen Konditionen und Sparziele angepasst!

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