Ratgeber

Edelmetalle als alternative Altersvorsorge: Zukunftsorientiert anlegen

Autor: Herbert Behr
Datum: 06/09/2021

Wenn uns finanzielle Probleme als junge Erwachsene oder Berufseinsteiger noch nicht betreffen oder  interessant erscheinen, dann werden Rufe nach Altersvorsorge und finanzieller Absicherung im Laufe des Arbeitslebens immer lauter. Das Rentenniveau sinkt kontinuierlich, im Juni 2021 wurden Stimmen nach einem Renteneintrittsalter ab 68 Jahren laut.

Reicht die Rente auch im Alter?
Reicht die Rente auch im Alter?Edelmetalle als alternative Altersvorsorge | Golden Gates

Die Zahlen und Prognosen rund um die Rente in Deutschland rufen Wege und Lösungen zur alternativen, finanziellen Zukunft auf den Plan. Zurecht fragen sich junge Erwachsene und Berufseinsteiger ob die Rente im Alter ausreichen wird oder ob es cleverer ist, sich in der
Blütezeit des Lebens Gedanken um die Altersvorsorge zu machen.
 

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Reicht die gesetzliche Rente? Nein! Zusätzliche Vorsorgen sind empfehlenswert.
  • Das Alter für Renteneintritt steigt: Wer früher in Rente geht, erhält weniger.
  • Perspektivisch wird der Rentenanteil immer geringer und private Vorsorge um so wichtiger.
»Aus diesem schrägen Blickwinkel sind Betroffene selbst schuld, wenn die Rente nicht reicht: Sie hätten ja mehr privat vorsorgen können.« Anja Piel, Vorstandsmitglied Deutscher Gewerkschaftsbund

Juni 2021: Die aktuelle Rentensituation in Deutschland

Die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) reguliert die Regelaltersgrenze in Deutschland. Jeder Deutsche, der mit mindestens fünf Jahren Berufstätigkeit (Mindestversicherungszeit) in diese gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat, erhält somit Anspruch auf die Regelaltersrente. Die Altersgrenze zum Renteneintritt wird nun schrittweise angehoben, von 65 Jahren auf 67 Jahren. Dies bedeutet, dass im Jahr 1964 oder danach geborene Personen momentan ein Renteneintrittsalter von 67 Jahren haben.

Eine weitere Besonderheit: Personen mit 45 Jahren Zugehörigkeit zur Rentenversicherung genießen die volle Rente, ohne Kürzung. Dies ist unter dem Begriff Altersrente bekannt. Allerdings werden immer weniger Arbeitnehmer die vollen 45 Jahre Versicherungszeit erfüllen. Wer nun vor Ablauf seiner Regelzeit in den Ruhestand möchte und Rente beantragt, muss für jeden vorzeitigen Monat  Ruhestand 0,3 Prozent Abschläge hinnehmen.

Anfang Juni 2021 wurde der Vorschlag publik, das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre anzuheben. Als Begründung werden ab 2025 prognostizierte Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Rentenversicherung genannt. Weiterhin scheint die aktuelle, demografische Situation Deutschlands ein Grund für die erneute Anhebung des Rentenalters zu sein. Einerseits steigt die Lebenserwartung, was zur Folge hat, dass Senioren länger Rente beziehen, andererseits wird es in Zukunft an jungen Menschen fehlen, welche die Defizite in der Rentenkasse ausgleichen.

Sinkendes Rentenniveau: Reicht die gesetzliche Rente?

Das Rentenniveau spiegelt das Verhältnis zwischen dem Rentenbetrag und dem durchschnittlichen Einkommen der Arbeitnehmer wieder. Ein gutes Rentenniveau liegt bei über 53 Prozent, ein Tiefstwert entstand z. B. im Jahr 2015 mit 47,7 Prozent.

Rentenniveau nach 2015:
2016: 48,1 Prozent
2017: 47,9 Prozent
2018: 47,1 Prozent
2019: 47,6 Prozent

Formel allgemein: (Standardrente in Euro * 100)/Durchschnittseinkommen in Euro

Rechenbeispiel:
Bei einem Rentenniveau von 51,9 Prozent und einem durchschnittlichen, monatlichen Netto-Einkommen von 2.639 Euro würde der monatliche Rentenbetrag 1.370 Euro (nach 45 Arbeitsjahren) betragen. Ein guter Wert, oder?

Das Rentenniveau ist eine statistische Rechengröße, mit fragwürdiger Aussagekraft. Die Standardrente setzt 45 Arbeitsjahre sowie ein Einkommen in Höhe des Jahresdurchschnittseinkommens voraus. Dieses Niveau erreichen jedoch die wenigsten Arbeitsnehmer, weshalb für viele Menschen die Rente deutlich niedriger als die Standardrente ausfällt. Automatisch stellt sich für viele Arbeitnehmer die legitime Frage:
„Reicht die gesetzliche Rente auch im Alter?“

Gewiefte Personen lassen bei sämtlichen Diskussionen rund um die Erhöhung des Renteneintrittsalters oder die Senkung des Rentenniveaus den Wunsch nach zusätzlicher, privater Vorsorge auf den Plan rufen.

Gold und Silber: Eignen sich Edelmetalle für die Altersvorsorge?

Kurz und knapp: Ja. Edelmetalle wie Gold und Silber bringen eine werterhaltende und auch Chancen auf wertsteigernde Funktionen mit sich. Ein Kilo Gold wird auch in 10 Jahren noch ein Kilo Gold sein und der Gegenwert des Goldes in Euro wird sehr wahrscheinlich der heutigen/jetzigen Kaufkraft entsprechen – Die Kaufkraft bleibt erhalten!

Aktuelle Finanzentwicklungen lassen die Schreie nach alternativen Anlagemöglichkeiten immer lauter werden. Die stetig steigende Inflation sowie die anfallenden Negativzinsen lassen das Vermögen schrumpfen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und das eigene Vermögen besser zu schützen, greifen Menschen vermehrt auf Edelmetalle als Vermögensschutz und Altersvorsorge zurück.

Edelmetalle als Altersvorsorge: Die Vorteile auf einen Blick

  • Vermögen anhäufen und im Alter profitieren
  • Maximal flexible und individuelle Kaufmöglichkeiten
  • Schutz vor Inflation, Kaufkraftverlust und Negativzinsen

Ruhestand absichern mit Edelmetallen: So geht´s!


Unabhängig davon, ob Sie via Einmalzahlung eine größere Menge Edelmetalle kaufen möchten oder via Sparplan Schritt für Schritt ein (zusätzliches) Vermögen anhäufen möchten:

  1. Nehmen Sie mit uns via Formular oder Rückruffunktion Kontakt auf.
  2. Schildern Sie uns Ihr Anliegen mit Zielen und Konditionen – Wir beraten Sie individuell und maßgeschneidert!
  3. Vermögen schützen und alternativ fürs Alter und die Zukunft vorsorgen!

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Tipps für die Altersvorsorge: Schwerpunkt Gold

  • Eine zusätzliche und vor allem stabile Altersvorsorge kann Gold sein. Das Edelmetall hat eine geringe und risikoarme Schwankungsbreite (Volatilität) und hat sich über die letzten Jahrzehnte als Vermögensschutz bewährt. Zudem stellt Gold seinen Eigentümern auch einen Wertzuwachs in Aussicht. Andere Edelmetalle wie Silber, Platin und Palladium sollten im Depot der Altersvorsorge zwar nicht fehlen, aber auch keinen allzu großen Anteil ausmachen.
  • Regelmäßige Käufe, z.B. in Form eines Sparplans, sind in Bezug auf die Altersvorsorge effizient. So können Käufer vom „Cost-Average-Effekt“ profitieren und Preisschwankungen abfedern. Langfristig lässt sich so für die Zukunft und das Alter ein Vermögen aufbauen.
  • Ein letzter Tipp für die Altersvorsorge mit Edelmetallen: Keine Experimente eingehen. Gold in Barrenform ist ein Klassiker und bewährt. Ein weiteres probates Mittel sind klassische Anlagemünzen, wie die 1 Unze Krügerrand oder 1 Unze Maple Leaf. Höchst volatile und risikoreiche Anlageformen eignen sich nicht für die Altersvorsorge.

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