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Ratgeber

Goldprognose 2023: Wie entwickelt sich der Goldpreis?

Autor: Nasih Lorenz
Datum: 01/16/2023
Lesedauer5 Minuten

Das glänzende Edelmetall hat ein starkes Jahr 2022 hinter sich. Kann der Goldpreis den Aufschwung auch für 2023 mitnehmen? Wir wagen eine vorsichtige Prognose.

Auch 2023 überaus sinnvoll: Eine Wertanlage in Gold

Wenn Sie denken, Gold hat seinen Höhepunkt bereits erreicht und eine Anlage lohnt sich nicht mehr, liegen Sie falsch. Beachten Sie hierbei das Sprichwort „Gut Ding will Weile haben.“

Verstehen Sie eine Goldanlage als längerfristiges „Projekt“ und nicht als Spekulationsobjekt. Wenn Sie ausschließlich aus Wertsteigerung und Rendite aus sein sollten, ist Gold als Wertanlage eher ungeeignet. Gold wird auch 2023 in erster Linie als Vermögensschutz und „sicherer Hafen“ gekauft.

Natürlich ist auch der Blick auf die Performance ein entscheidendes Kriterium, dieses sollte nur nicht das ausschlaggebende Argument für den Goldkauf sein. Gold wird 2023 und auch 2024 und voraussichtlich auch 2030 seinen Höhepunkt noch nicht erreicht haben. Und auch wenn Gold einmal ein „schlechtes“ Jahr zu verzeichnen hat, ist es fast schon gewiss, dass das durch das Folgejahr kompensiert wird.

Erfahren Sie in unserer nun folgenden Goldprognose, welche Entwicklung der Goldpreis 2023 vermutlich einschlägt.

Wie geht’s weiter? Wird 2023 ein gutes Jahr für Gold?

  • Positive Wertentwicklung seit Jahresbeginn (+ +3,31 %! im Januar 2023)
  • Stabiles (durchschnittliches) Preisniveau oberhalb der 1.700 Euro pro Unze, aber kein permanenter Höhenflug erwartbar.
  • Neues Allzeithoch im Euro-Bereich und US-Dollar-Bereich möglich
  • Goldwert wird weiterhin volatil bleiben, Tendenz zeigt nach oben
  • Wichtigste Einflussfaktoren: Inflation, Rezession, Leitzinssatz

Die Vorzeichen für ein weiteres starkes Goldjahr sind definitiv gegeben, die Krisenthemen aus 2022 – allen voran die Inflation - werden uns auch 2023 weiterhin beschäftigen. Eine präzise Goldpreisprognose für 2023 ist allerdings schwierig, zu viele Faktoren (Inflation, Rezession, Leitzinssatz) nehmen letztendlich Einfluss auf die Wertentwicklung.

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Goldprognose 2023: Golden-Gates-Expertenmeinungen auf einen Blick

Was sagen die Experten?

Goldprognose Herbert Behr, Vorstand Golden Gates Edelmetalle AG:
"Das Jahr 2022 war geprägt durch mehrere Krisen, die uns täglich beschäftigten. Dazu kam noch die hohen Inflationsraten, die einen kräftigen Kaufkraftverlust mit sich brachten. Es gilt nach wie vor die einfache Rechnung: Guthabenzinsen minus Inflationsrate ergibt die Realverzinsung, seit Jahren im negativen Bereich. Solange man nur in Geldwerte investiert, verliert man sehr viel Geld. In diesen Zeiten ist es sehr wichtig in Edelmetalle, wie z.B. Gold, zu investieren. Seit Jahrzehnten erhält Gold die Kaufkraft. Die Nachfrage nach diesem Edelmetall war 2022 enorm bei den Privatanlegern. Die Goldkäufe der Zentralbanken waren in 2022 historisch hoch. Seit den 70iger Jahren wurde noch nie so viel Gold von den Zentralbanken gekauft. Man sollte sich an der Stelle fragen: Warum machen die das? Wissen die mehr als wir, was mit unserem Finanzsystem passiert! Warum nicht das tun, was die ganz „Großen“ machen? Decken Sie sich unbedingt mit physischem Gold und auch Silber ein. Übrigens der Preis spielt keine Rolle, der Besitz wird entscheidend sein. Nutzen Sie in 2023 den Kauf von Edelmetallen bei den aktuell niedrigen Preisen."

Helmuth Horeth, Gründer und Direktor Goldakademie:
„Edelmetalle, vor allem Gold, sind als Anlageform alternativlos.  Gold als Reservewährung gewinnt weltweit immer mehr Marktanteile - deshalb erwarte ich, trotz schwacher Weltwirtschaftslage, einen leichten Anstieg und eine Stabilisierung des Goldpreises zwischen 1.900 und 1.950 $ pro OZ. Die Inflation ist gekommen um zu bleiben. Aus diesem Grund ist ein Investment in physisches Gold auch 2023 der Inflationsschutz schlechthin.“

Viele Analysten und Experten gehen für 2023 von einer weiteren Wertsteigerung für die Feinunze Gold aus. Vor allem ab dem Frühjahr soll der Aufwärtstrend beginnen. Bis zum Jahresende könnte so ein stabiles Preisniveau um die 1.800 Euro, womöglich sogar 1.900 Euro erreicht werden. Diese Prognose ist allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn hierfür müssten wohl alle weltwirtschaftlichen Faktoren ineinandergreifen.

Vielmehr ist es realistisch, dass Gold seinen „geschmeidigen“ Kurs beibehält und sich volatil aber stetig nach oben entwickelt. Auch ein neues Allzeithoch scheint realistisch.

Die Analysten Ronald Stöferle und Mark Valek (Incrementum) sprechen in Ihrem aktuellen „In Gold We Trust Report“ von einer goldenen Dekade. Langfristig sehen sie den Goldpreis bis 2030 bei 4.800 $/ Feinunze. Ein ambitioniertes, aber keineswegs unrealistisches Ziel.

Edelmetalltrends-2023: Gold, Silber, Technologiemetalle | Golden Gates

Gold-Rückblick 2022: Highlights und Tiefpunkte

  • Goldpreishoch: 1.880,75 Euro pro Unze (März ´22 – Allzeithoch im Eurobereich)
  • Goldpreistief: 1.577,85 Euro pro Unze (Februar ´22)
  • Jahresperformance: + 8,41 % Wertzuwachs (Quelle: https://www.gold.de/kurse/goldpreis/)

Das Jahr 2022 war gespickt mit Krisenthemen: Inflation, Lieferkettenprobleme, Russland-Ukraine-Krieg, Energieprobleme, Währungs- und Schuldenkrise. Prinzipiell optimale Vorrausetzungen für Anlagemetalle, allen voran natürlich Gold in seiner Funktion als Wertspeicher.

Der Goldpreis startete denkbar schlecht in das Jahr 2022 und orientierte sich bis Mitte Februar um die 1.600 Euro/ pro Feinunze sogar mit temporärer Tendenz nach unten. Es folgte Ende Februar/ Anfang März der Ausbruch nach oben. Bereits am 8. März ergab sich für den Goldpreis der Jahreshöchststand von 1.880,75 Euro.

Im restlichen Jahresverlauf korrigierte sich der Preis mit den üblichen Schwankungen stetig nach unten. Dabei gilt es jedoch zu betonen, dass der Goldwert ein stabiles Niveau um die 1.700 Euro bis zum Jahresende einnahm. Im Vergleich zum Jahresanfang 2022 ist das eine Wertsteigerung um rund 100 Euro. Laut gold.de hat Gold im Jahr +8,34 % Wertentwicklung erfahren.

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