Ratgeber

Goldprognose 2022: Nimmt Gold wieder Fahrt auf?

Autor: Herbert Behr
Datum: 12/14/2021

Das glänzende Edelmetall hat ein turbulentes Jahr 2021 hinter sich. In Folge der preistreibenden Coronapandemie hatte Gold bereits 2020 ein sehr gutes Jahr mit einem preislichen Rekordhoch von 1.720,04 Euro (2.071,69 $) pro Unze im Juli. Um nun eine Prognose für die Goldentwicklung 2022 aufzustellen, ist zunächst ein Blick auf das vergangene Jahr sinnvoll.

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WIR NEHMEN GOLD UNTER DIE LUPE.Goldprognose 2022: Wie entwickelt sich der Goldpreis?

Rückblick 2021: Highlights und Tiefpunkte von Gold

  • Goldpreishoch: 1.649,32 Euro pro Unze (November ´21)
  • Goldpreistief: 1.418,91 Euro pro Unze (März ´21)

Das Goldjahr 2021 ist geprägt von Aufs und Abs und verlief für Anleger etwas durchwachsen. Direkt zum Jahresbeginn schlug der Goldpreis mit 1.586 Euro/Unze auf ein hohes Niveau für 2021 aus. Bereits im März verzeichnete der Goldpreis sein Jahrestief, von welchem er sich stetig aber schwankend stabilisierte. So kratzte Gold im Jahr 2021 immer wieder an der 1.550er-Euro-Marke, überschritt diese auch Ende Mai/Anfang Juni als auch Ende Oktober/Anfang November, pendelte sich aber hauptsächlich zwischen 1.500 und 1.550 Euro ein – mit Ausreißern nach unten.

Mit wenigen Ausnahmen befand sich der Goldpreis seit Ende März stabil bei und über 1.450 Euro pro Unze. Seit Ende Oktober rangiert der Goldkurs oberhalb der 1.550er-Euro-Grenze und kletterte am 17.11. auf seinen Jahresbestwert von 1.649,32 Euro.

"Gold blickt in eine Zukunft, die prädestiniert scheint, den natürlichen Stellenwert des einzigartigen Edelmetalls wieder zu erlangen." (Quelle: In gold we trust report, Mai ´21)

Goldprognose für 2022: Was können Anleger erwarten?

  • Stabiles (durchschnittliches) Preisniveau oberhalb der 1.500 Euro pro Unze, aber kein permanenter Höhenflug erwartbar.
  • Neues, temporäres Rekordhoch oberhalb des bisherigen Hochs von 1.737,28 Euro (2.063,01 $, 06.08.´20) scheint jedoch möglich.
  • Goldkurs wird weiterhin Schwankungen unterliegen (ähnlich wie in 2021).
  • Finanzpolitische Entwicklung in 2022 ein entscheidender, starker Faktor für die Goldkursentwicklung.

Eine solche Goldprognose für 2022 hört sich zunächst allgemein und unpräzise an, aber die positive Perspektive ist nicht unbegründet.

So sind Goldexperten (u. a. Hannes Zipfel, Damien Courvalin) sehr zuversichtlich, dass sich der Abwärtstrend nicht fortsetzen wird und der Goldpreis an sein letztes Hoch vom August ´20 von über 1.737 Euro anknüpfen kann. Analysten prognostizieren vor allem für das erste Quartal ´22 einen Preisanstieg, während die Goldpreisentwicklung im restlichen Jahresverlauf eher rückläufig gesehen wird. Die Experten scheinen sich aber in einem Punkt einig, und zwar, dass Gold 2022 das beliebteste Anlagemetall sein und bei Anlegern weiterhin hoch im Kurs stehen wird.

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Gold im ersten Quartal 2022: Erwartet Anleger eine Rallye?

Zur Goldpreisentwicklung in den ersten Monaten des neuen Jahres hat sich die Société Générale (Geschäftsbank in Frankreich) geäußert. Sie sieht den durchschnittlichen Goldpreis im ersten Quartal bei 1.950 $ (≈ 1.725 €) pro Unze, was einem Preisanstieg von 4,5 % gleichkäme.

Wie kommt die Société Générale auf diese Vorhersage? Durch den weltweit steigenden Inflationsdruck wird die US-amerikanische Geldpolitik dem Edelmetall Gold weiterhin den Rücken stärken. Die Kombination aus stagnierenden Zinsen der US-Notenbank kombiniert mit der Inflationsrate sei die ideale Grundlage für eine Goldrallye nach dem Jahreswechsel.

Gleichzeitig spekuliert die Société Générale mit einem weiteren Inflationsanstieg um zwischen 3,7 % und 4,4 % und prognostiziert eine Abschwächung dieser ab der zweiten Jahreshälfte. Sollte sich die Inflation wider Erwarten nicht abschwächen, könnte der Goldpreis auch die magische 2.000er-Marke $ überschreiten.

Golden-Gates-Prognose für Gold: Was sagen unsere Experten?

Unser Geschäftsführer Herbert Behr prophezeit ebenfalls eine positive Aussicht für Gold und Silber im Jahr 2022:

Die Jahre 2020 und 2021 waren geprägt durch die Pandemie. In Deutschland wurden in diesem Zeitraum mehr als 300 kg Gold von Privatpersonen gekauft. Ein Höchstwert und ein Zeichen, dass das Vertrauen in das vorhandene Finanzsystem sehr gesunken ist, und die Folgen der Pandemie nicht absehbar sind. Aktuell hohe Inflationsraten tun ihr übriges. Unter diesen Vorrausetzungen erwarte ich weiter steigende Gold- und Silberpreise. Ich denke, Ende 2022 werden wir stabile Goldpreise um ca. 1.900 €/Unze verzeichnen können. Der Trend zum Goldkauf wird ungebrochen sein. Man tut gut daran, sich rechtzeitig mit Edelmetallen einzudecken.

Ausblick auf 2022: Auch Ronald-Peter Stöferle optimistisch

Der "In Gold we trust"-Autor und Szenegröße Stöferle äußerte sich kürzlich zur Goldpreisentwicklung im Jahr 2022 und ist diesbezüglich positiv gestimmt: Er sieht für Anleger und Goldbesitzer ein "goldenes Jahr". Nach einem Durchhänger im Jahr 2021 soll nun wieder ein positives Goldjahr folgen. Anlegern rät Stöferle zu Besonnenheit und Geduld.

Für Stöferle werden vor allem die nationalen Notenbanken ihre Goldreserven ausbauen. So möchte beispielsweise Polen rund 100 Tonnen Gold im Jahr 2022 kaufen. Ebenso soll die aktuelle Euroschwäche im Vergleich zum US-Dollar einen positiven Effekt für Goldanleger haben. Auch Leitzinserhöhungen und die Entwicklung an den Aktienmärkten werden sich auf Gold auswirken.

Gold im Jahr 2022: Was wird den Goldpreis beeinflussen (außer die Inflation)?

In der aktuellen finanzpolitisch turbulenten Zeit können viele Faktoren auf die Goldpreisentwicklung Einfluss nehmen. Wie bereits erwähnt, wird die Inflationsrate bedeutend dafür sein, ebenso die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Geldpolitik.

Im Verlauf der Pandemie ist die Inflation länderübergreifend gestiegen und zudem kein kurzfristiger Effekt gewesen, so dass seitens der Deutschen Bank zumindest kurzfristig hohe, rekordverdächtige Goldpreise denkbar sind. Steigende Verbraucherpreise durch die Inflation werden viele Menschen vermehrt nach Inflationsschutz suchen lassen, was sich – durch die steigende Nachfrage - wiederum positiv auf den Goldpreis auswirken wird.

Weitere Faktoren für den Goldpreis:

  • US-Dollar: Parallel zum Inflationsgeschehen sollten interessierte Anleger auch ein Auge auf die Entwicklung der US-Währung haben. Je schwächer der Dollar, desto günstiger ist Gold außerhalb der USA.
  • Nachfrage der Schmuckindustrie: Ähnlich wie zu Jahresbeginn ´21 könnte auch die Nachfrage durch die verarbeitende Schmuckindustrie den Goldpreis in die Höhe treiben. So vermuten Analysten ein hohes Goldpreisniveau in den winterlichen Monaten, während Herbst und Sommer eher durchwachsen bewertet werden.

Gold kaufen 2022: Immer noch sinnvoll?

Ja! Auch 2022 ist es noch sinnvoll Gold zu kaufen. Trotz schwankender Performance 2021 wird Gold auch 2022 seine Kernfunktion als Vermögensschutz und „sicherer Hafen“ aufrechterhalten.

Branchenexperten sehen in der Inflationsrate eine Chance, dass der Goldpreis stabil und mitunter sogar steigen wird und sich erneut seinem bisherigen 2.000-US-Dollar-Allzeithoch annähern könnte. Beflügelt durch die Coronapandemie und die wirtschaftlich unsicheren Zeiten wird Gold auch 2022 stark nachgefragt werden, denn die Menschen sehnen sich nach einem realen Gegengewicht zur aktuellen Geldentwertung. Für die Goldprognose 2022 ist festzuhalten, dass die steigende Nachfrage und die anhaltende wirtschaftliche Situation (Inflation, Geldpolitik, Lieferkettenprobleme etc.) den Goldpreis beflügeln wird und zumindest neue Rekorde absehbar sein können.

Es wird definitiv spannend zu verfolgen sein, ob der Goldpreis an sein Hoch aus dem Januar ´21 anknüpfen oder dieses gar übertrumpfen kann.

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Abschließend zur Goldprognose 2022 ein Statement von Helmuth Horeth, Gründer der „Goldakademie“ als auch CEO der Financial Consulting GmbH:

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann es nicht um spektakuläre Gewinne gehen, sondern primär um den Vermögensschutz. Und genau dafür sind Edelmetalle eine interessante Option. Langfristig orientierte Anleger, die im Gold und Silber kein Spekulationsobjekt, sondern ein Wertaufbewahrungsmittel oder einen Krisenschutz sehen, sollten sich das Edelmetall in physischer Form in den Tresor legen. (Geld & Rat, November ´21)
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